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Watts Industries Netherlands sorgt mit Hilfe von EFD-Software für sicheres Trinkwasser

Watts Industries Netherlands BV setzt EFD.Lab, die bekannte Software zur Simulation der Strömungsverhältnisse in Gasen und Flüssigkeiten, dazu ein, bei der Entwicklung einer Reihe von Vorrichtungen, die das Zurückströmen von Wasser verhindern, sehr viel Zeit zu sparen. „Durch den Einsatz von EFD.Lab konnten wir eine komplette Produktreihe in der Zeit entwickeln, die wir sonst für nur ein oder zwei Produkte benötigt hätten,“ erklärte hierzu René Aarntzen, R&D / Engineering Manager. „Tests, die bislang zwei Wochen gedauert haben, sind jetzt in einem Tag möglich, was unseren Zeitbedarf für Versuche in der Entwicklung drastisch verringert hat.“
Die Ventile von Watts Industries müssen teilweise bis zu 15 verschiedene Anforderungen an ihre hydraulische Funktion erfüllen.

Watts Industries fertigt und vertreibt Schutzeinrichtungen und automatische Regelventile für die Wasserversorgung in Haushalt, Gewerbe und Industrie. Da die Verunreinigung von Trinkwasser katastrophale Folgen haben kann, muss Watts strenge Auflagen der Europäischen Gesundheitsbehörde sowie zusätzliche Standards in Frankreich, Deutschland, Italien und den Niederlanden einhalten.

Daher hat man bei Watts das Prinzip der parallelen Entwicklung eingeführt: während in der „trockenen“ Forschungs- und Entwicklungsabteilung Autodesk Inventor zum Solid Modelling und Flomerics EFD.Lab zur Analyse eingesetzt werden, überprüft die „nasse“ Entwicklungsabteilung die Leistung der Prototypen auf speziellen Prüfständen. Die Vorteile dieses Systems sind beachtlich. Innerhalb der ersten zehn Monate der Arbeit mit den virtuellen Prototypen konnten am Tag ein bis zwei virtuelle Prototypen erstellt und untersucht werden. Dieses System hat sich als so zuverlässig erwiesen, dass es seither täglich 24 Stunden im Einsatz ist.

Zusätzlich hat das Entwicklerteam bei Watts neue Einsichten in seine Konstruktionen gewonnen. „Unser Team hat über 40 Mannjahre empirische Erfahrung zu Strömungsphänomenen. Wir wussten, dass in unseren Modellen bestimmte Effekte auftreten, haben ihre Auswirkungen jedoch erst anhand der Ergebnisse aus EFD.Lab verstanden,“ erläuterte Aarntzen. „EFD.Lab hat es uns schließlich ermöglicht, sowohl die guten als auch die weniger guten Seiten unserer Entwicklungen näher zu untersuchen. So konnten wir unsere Produkte weiter verbessern.“

Wegen ihrer besonderen Eigenschaften wird Watts die Entwicklungen auch weiterhin auf dem Prüfstand untersuchen. „Während des letzten Jahres haben wir bei den Versuchen auf dem Prüfstand und in EFD.Lab exakt gleiche Ergebnisse erhalten. Das ist wichtig, denn so können wir vielleicht in einigen Jahren, nachdem wir eine umfangreiche Bibliothek von Ergebnissen aufgebaut haben, ganz auf den Bau und die Erprobung realer Prototypen verzichten,“ erwartet Aarntzen.

Interessierte Leser können sich für eine kostenlose Demoversion von EFD.Lab online registrieren.

Weitere Informationen zu Watts Industries finden Sie unter » www.wattsindustries.com.

 

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