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Strömung sichtbar machen
Glatt in Weimar nutzt EFD.Lab
Seit mehr als einem Jahr arbeitet die verfahrenstechnische Entwicklungsabteilung bei der Glatt Ingenieurtechnik
in Weimar mit der Strömungssimulationssoftware EFD.Lab. Entwicklungsleiter Michael Jacob lobt vor allem die
Schnelligkeit, mit der nun die erforderlichen Berechnungen durchgeführt werden können.
Dip.-Ing. Brigitte Michel
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Eigene Workstation: Michael Jacob lässt die Strömungssimulation mit EFD.Lab auf einem separaten PC laufen
Bild: Glatt Ingenieurtechnik GmbH
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„Das war genau das richtige Softwareangebot zur richtigen Zeit,“ meinte Dipl.-Ing. Michael Jacob, Leiter Technologieentwicklung
bei Glatt Ingenieurtechnik in Weimar, als er über den Einsatz des EFD.Lab in der Entwicklungsabteilung berichtete.
Maßgeschneidert nach Kundenwünschen
Die Glatt Ingenieurtechnik, Weimar, ist ein Entwicklungszentrum das Entwicklungs-,
Planungs- und Realisierungsaufgaben für die pharmazeutische Industrie und darüber hinaus durchführt.
Der Geschäftsbereich
Anlagenbau befasst sich mit Wirbelschichttechnik, vorwiegend für die Food-, Feed- und Feinchemie. Michael Jacob ist für
die verfahrenstechnische Entwicklung zuständig. Er nutzt eine Vielzahl von verschiedenartigen Berechnungsverfahren, um
die unterschiedlichen Problemstellungen bei der Prototypenentwicklung oder bei Parameterstudien lösen zu können.
Bis 2002 hat er die Strömungssimulationsberechnungen außer Haus ausführen lassen, doch war er immer auf der Suche nach
einer Software, die ihm das Berechnen vereinfacht.
Da kam ihm irgendwann der Zufall zu Hilfe, eine Mailingaktion der NIKA, in der
das neue EFD.Lab vorgestellt wurde. Die Möglichkeiten, die sich mit der neuen Software bieten, weckten das Interesse des
Entwicklungsleiters. Er meldete sich zu einer Schulung an und bekam zudem eine Vier-Wochen-Testversion.
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Reale Anlage
Bild: Glatt Ingenieurtechnik GmbH
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Screenshot Wirbelschichtanlage
Bild: Glatt Ingenieurtechnik GmbH
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Nur kurze Einarbeitungszeit nötig
„Schon nach einigen Tagen stellte sich heraus, dass diese Software für unsere Zwecke
bestens geeignet ist,“ resümiert Jacob. „Die Ergebnisse waren zufriedenstellend und das Paket läuft inzwischen rund um
die Uhr. Wir richteten eine eigene Arbeitsstation ein, weil mehrere Lizenzen derzeit nicht ausgelastet wären und zudem
noch mehr Erfahrungen gewonnen werden sollen.“
Michael Jacob war vor allem zufrieden mit der kurzen Einarbeitungszeit:
„Für eine solche Software war das extrem schnell. Wer ein bisschen die Grundlagen kennt kommt komplett damit durch.
Was uns besonders gefallen hat, war die Parametrierbarkeit mit der auch leicht die Abmessungen geändert werden können.“
Wichtigstes Argument für den Kauf von EFD.Lab waren das optimale Preis-/Leistungsverhältnis, die Benutzerführung und auch
die Geschwindigkeit.
Ein weiterer Pluspunkt war, dass es noch auf relativ normaler PC-Technik läuft, auch wenn man hohe
Leistung und viel Speicher braucht. Man arbeitet mit 3 GHz-Pentium 4-Prozessor und 2 Gbyte Arbeitsspeicher unter dem
stabilen Betriebssystem Windows 2000. Die riesige Datenmenge können wir nur auf DVD brennen, eine CD-ROM reicht dazu nicht
mehr aus.“
Flexibel auf Änderungen reagieren können
EFD.Lab wird bei Glatt in Weimar genutzt, weil man hier nahezu ausschließlich
angepasste Ausführungen entwickelt. „Wir haben niemals zwei Anlagen gleich gebaut. Man muss flexibel auf die Kundenanforderungen
eingehen können. Die Anlagen sind relativ groß und müssen auf Druck und Temperatur ausgelegt sein. So entstehen immer
wieder neue Strömungsverhält- nisse.“
Die Software bietet ein klares Konzept. Auch der Schnittstellenimport funktioniert
einwandfrei. „Wir integrieren unsere Aufgaben durch eine Art Hybridmodellierung, das heißt, wir berechnen die Daten, die wir
zusätzlich brauchen, mit eigener Software und integrieren sie dann im Prinzip als Volumenquellen in das CFD hinein. Erste
Anwendungen dazu gibt es inzwischen auch schon.“
Sind die Strömungsimulation und –berechnung durchgeführt, können die Werte
in die Konstruktion und in die Festigkeitsberechnungen einfließen.
Mehrere Fertigungsschritte eingespart
Zur Achema 2003 brachte
Glatt ein neues Produkt auf den Markt, das im Vorfeld komplett in EFD.Lab modelliert wurde.
„Deswegen war auch die Zielstellung,
so eine Software zu kaufen. Wir hatten zuerst den Prototypen, haben dann modelliert und geschaut, ob das bereits bekannte Ergebnis
heraus kommt,“ erklärt Jacob. „Der Prototyp hat eine Glaswand und man sieht das innere Strömungsprofil. So konnten wir den
Vergleich sehen. Dann wurde die Geometrie modifiziert, um Schwachstellen zu beseitigen. Auch dies war positiv. So konnten wir die
nächste Baugröße entwickeln, eine Maschine, die sofort das voraus berechnete Strömungsprofil aufwies.“
Man kann mit EFD.Lab zwei
bis drei Entwicklungsschritte einsparen. Die Entwicklungszeit wird etwa halbiert.
„Wir sind ziemlich schnell“, so Michael Jacob,
„Da wir keine Fertigung im Haus haben müssen wir sämtliche Aufträge nach außen geben. Und da ist jeder Zwischenschritt der
entfällt Zeit und Geld.“ Vor allem ist man bei Glatt Ingenieurtechnik sehr zufrieden, was den Service und die Betreuung von NIKA
betrifft. Das Frankfurter Softwareunternehmen bietet nicht nur das Programm, es unterstützt seine Kunden optimal bei Fragen und
Problemen zur Anwendung der Strömungssimulationsprogramme.
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» Sonderdruck aus Konstruktionspraxis 11/2003 als PDF, 632KB
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